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Referentin: Marina Tabassum

MTA | Marina Tabassum Architects
Bangladesch | Dhaka

Marina Tabassum wurde 1969 in Dhaka, Bangladesch geboren und studierte Architektur an der Bangladesh University of Engineering and Technology, wo sie ihren Abschluss 1995 mit Auszeichnung absolvierte. Erste Berufserfahrung sammelte sie im Büro von Uttam Kumar Saha, Nandan Architects. In dieser Zeit entwickelte sich ihre Haltung ein nachhaltigeres Konzept der Architektur verfolgen zu wollen. 1995 gründete Tabassum zusammen mit Kashef Chowdhury das Architekturbüro Urbana in Dhaka. 2005 beendete sie die Partnerschaft und gründete ihr eigenes Büro Marina Tabassum Architects.

Als Gastprofessorin lehrte Tabassum unter anderem an der Harvard University Graduate School of Design, an der Universität von Texas, an der BRAC University in Dhaka und an der TU Delft. Seit 2015 leitet sie das Akademische Programm des Bengal Institute for Architecture, Landscapes and Settlements. Während ihrer Lehrtätigkeit in Harvard entwickelte sie 2017 mit Studierenden und einheimischen Handwerkern Häuser für Bewohner des häufigen Überschwemmungen ausgesetzten Gangesdelta, von denen jedes nur 2.000 Dollar kosten durfte. 2018 war sie Teil der Ausstellung „Freespace“ im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig. Die Technische Universität München verlieh ihr 2020 den Ehrendoktortitel für ihren Beitrag in Architekturpraxis, Forschung und Wissenschaft.

Tabassum wurde 2020 vom Prospect Magazine UK unter die "top ten thinkers of the world" gewählt. Sie gewann 2018 den Jameel-Preis und wurde 2016 mit dem renommierten Aga Khan-Preis für Architektur für die Gestaltung der Baitur Rauf Jame-Moschee in Dhaka ausgezeichnet, die mit einem minimalen Budget über einen Zeitraum von zwölf Jahren realisiert und 2012 fertiggestellt wurde.


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