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Referentin: Lina Ghotmeh

Lina Ghotmeh Architecture
Paris | Frankreich, Beirut | Libanon

Lina Ghotmeh wurde in den 1980ern in Beirut geboren und wuchs in einer antiken Großstadt auf, in der die Folgen des libanesischen Bürgerkrieges noch deutlich zu spüren sind. Ursprünglich wollte sie Archäologie studieren, entschloss sich dann aber für ein Architekturstudium an der American University of Beirut. In ihrer Abschlussarbeit „Archeology of the future“ („Archäologie der Zukunft“) untersuchte sie, inwiefern Erinnerungen Räume und Landschaften nachhaltig prägen und verändern können. Dafür wurde sie sowohl mit dem Azar- als auch dem Areenpreis belohnt.

Nach ihrem Abschluss unterrichtete sie von 2008 bis 2015 am École Spéciale d’Architecture in Paris. Nebenbei arbeitete sie in London mit namenhaften Büros wie Ateliers Jean Nouvel und Foster & Partners. Im Jahr 2005 gewann sie einen international ausgelobten Wettbewerb des estnischen Nationalmuseums, dessen Ausführung sie mit ihren ersten Büro DGT Architects (Paris) betreute. Heute ist das Museum das Symbol für Avantgarde-Architektur (1. Preis AFEX 2016 und Nominierung Mies Van der Rohe Award 2017). Lina Ghotmeh’s Ideen sind zukunftsweisend. Dennoch hebt sich die Formensprache ihrer Architektur durch eine gewisse Sinnlichkeit hervor. Beispiele dafür sind Projekte wie Réalimenter Masséna oder der Tower Stone Garden in Beirut.

Sie nimmt regelmäßig an Konferenzen, Jurysitzungen und Workshops teil, um ihre multikulturellen Erfahrungen zu teilen und gemeinsam über die Herausforderungen der Zukunft nachzudenken. An der Yale School of Architecture hatte sie den Louis I Khan Lehrstuhl inne und an der University of Toronto den Gehry Chair.

Seit 2021 bekleidet sie das Amt des Vize-Präsidenten der RST (Netzwerk für Architektur unter extremen Klimabedingungen) und unterstützt Saint-Gobain als unabhängiges Vorstandsmitglied in ihrem Streben nach Klimaneutralität in der Baubranche. Außerdem ist sie seit 2021 wissenschaftliches Mitglied des IAA (International Academy of Architecture).

Im Verlauf ihrer Karriere hat sie zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten wie beispielsweise den Schelling Architecture Prize (2021), Tamayouz “Woman of Outstanding Achievement” Award (2020), French Fine Arts Academy Cardin Award (2019), French Academy Dejean Prize (2016), AFEX (2016) und French Ministry AJAP Prize (2008).

Zudem wurde ihr Werk auf der 17sten Biennale in Venedig ausgestellt und wurde von namenhaften Verlagen wie Phaidon, Taschen, RIBA, Domus, AA und Architectural Record mehrfach veröffentlicht.

Eine Mischung aus Komplexität und einer eleganten Schlichtheit, gewähren Lina Ghotmeh’s Entwürfe bereits heute Einblicke in die Architektur von Morgen.

Website: www.linaghotmeh.com


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